Tourentipps & Highlights

Einige der schönsten Touren in und um Nauders am Reschenpass

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Edelweißsteig

Im Zeichen der schönsten Alpenblume

Seinen Namen verdankt der neue Nauderer Edelweißsteig der botanisch herausragenden Lage am Reschenpass: Edelweißwiesen säumen den neuen Wanderpfad und ziehen die Blicke auf die wohl bekannteste, unter Naturschutz stehende Alpenblume. Vom Zugang über Parditsch in Richtung Bazahler Kopf bzw. über Labaun in Richtung Fluchtwand erwandern geübte Bergsteiger auf 0,5 km Länge rund 130 Höhenmeter. Festes Schuhwerk, gute Ausrüstung sowie Erfahrung im alpinen Gelände sind Voraussetzung für ein sicheres Bergerlebnis auf dem schwarz markierten Wanderweg.

Wandern und genießen
Neben der sportlichen Herausforderung lockt der Edelweißsteig mit einem beeindruckenden Bergpanorama, das die Blicke im Dreiländer-Eck ins Schweizer Engadin sowie ins Vinschgau bis zum Ortler (3.905 m) schweifen lässt. Und auch für das leibliche Wohl ist bei einer Wanderung über den neuen Nauderer Edelweißsteig bestens gesorgt: Die Jausenstation Parditschhof und die Labaunalm bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten sowie Stärkung für hungrige Bergsteiger-Mägen.

 

Kaiserschützenweg 

Auf den Spuren der Vergangenheit

Der revitalisierte Kaiserschützenweg wurde im Juni 2016 feierlich eröffnet. Dieser 1916 im Ersten Weltkrieg entstandene Wehrgang führt von der Festung Nauders rund zwei Kilometer und 500 Höhenmeter durch den Wald zu den Wehranlagen – vorbei an verfallenen Stellungen und begehbaren Felskavernen. Die Kaiser- bzw. kaiserlich-königlichen Landesschützen waren drei Regimenter Gebirgsinfanterie in Österreich-Ungarn während der k.u.k. Monarchie. Die aus Einheimischen rekrutierten Truppen waren in Tirol und Vorarlberg zur Grenzverteidigung eingesetzt, mussten aber vereinzelt auch außerhalb der Landesgrenzen Kriegsdienst leisten. In der Festung Nauders befindet sich eine informative Gedächtnisstätte der Kaiserschützen. 

Info: Aufgrund von aktuellen Ereignissen und Sturmschäden, wird die Eröffnung des Kaiserschützenweges auf das Frühjahr 2016 verschoben. 

 

Nauderer Höhenweg

Hochgefühl mit Aussicht
Eine im Wortsinn aussichtsreiche Wanderung mit Start auf Bergkastel ist der Nauderer Höhenweg, ein wunderschöner Panoramaweg. Die Wanderung verläuft ohne große Steigung entlang der Waldgrenze. Über eine Gesamtlänge von 11 km bis hin zur Labaunalm (1.977 m) genießen Wanderer einen einzigartigen Dreiländer-Rundblick. 

Schwarzer See

Naturdenkmal „Klein-Kanada“

Auf 1.712 m Seehöhe liegt ein Tiroler Naturdenkmal: der rund 2,3 ha große, unter Naturschutz stehende Moorsee „Schwarzer See“ hoch oberhalb von Nauders. Majestätisch thront der Große Mutzkopf über dem Gewässer, das nahe an der Grenze zur Schweiz eine besondere Artenvielfalt beheimatet. Seerosen blühen an den Ufern, Stockenten und Wasserreiher bevölkern den See. Kein Wunder, dass die Einheimischen dieses pittoreske Juwel gerne „Klein-Kanada“ nennen. An den Ufern wachsen Fichten und Zirbenwälder, verschiedene Gräser, Heidel- und Preiselbeeren. Von Nauders aus erreichbar ist er über Riatsch entlang alter Karrenwege. Der nicht allzu steile Anstieg führt auf jenes Hochplateau, auf dem der See liegt.

 

Höhenmeter sparen

Wer den See „nur“ umwandern möchte, kann sich einige Höhenmeter sparen. So geht’s: Mit dem Sessellift (gelegen an der Straße Richtung Engadin) einfach hinauf bis zum Kleinen Mutzkopf fahren und anschließend den See und seine herrliche Waldumgebung gemütlich erkunden. Zu Fuß geht man ab Nauders zirka eine Stunde bis zum See. Ganz in der Nähe des Schwarzen Sees liegt übrigens sein kleiner Bruder, der ebenfalls unter Naturschutz stehende Grüne See.

 

Dreiländergrenzstein

Internationales Panorama

Ein Klassiker für Wanderfreunde: der abschnittweise grenzüberschreitende Panoramahöhenweg zum Dreiländergrenzstein auf knapp 2.200 m. Ins Blickfeld rücken dabei Ortlermassiv und Reschenstausee in Südtirol sowie das schweizerische Engadin. Die Natur drückt der Wanderung ihren Stempel auf: Hochmoore, das Naturdenkmal Schwarzer See, der Grüne See und traumhafte Wiesen machen Bergsommerstimmung. Dank Auffahrt mit der Sesselbahn zum Kleinen Mutzkopf spart man zu überwindende Höhenmeter. Von dort geht’s dem Weg folgend Richtung Großer Mutzkopf zum Dreiländergrenzstein.

Plamort

Komfortabel aufs Hochmoor

Der Plamortboden auf mehr als 2.000 m Seehöhe ist eine Hochmoorfläche mit uraltem Zirbenbestand direkt an der Grenze zwischen Nord- und Südtirol. Der bezaubernde Ort ist Zwischenstation bzw. erstes Ziel einer Wanderung, die hinüber nach Südtirol in den Ort Reschen am Reschenstausee und entlang der Via Claudia Augusta wieder zurück nach Nauders führt. Dank der Seilbahn sind praktisch keine Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Der überwiegende Teil der Wanderung verläuft abwärts bzw. relativ eben. Der Blick zum Ortler, mit 3.905 m die höchste Spitze von Tirol, verspricht beeindruckende Aussichten.

Geschichte sehen & spüren

Entlang der Reschengrenze wurde in den Jahren 1936 bis 1942 eine umfangreiche Verteidigungslinie (Teil des Alpenwalls) mit Bunkeranlagen, Gefechtsständen, Panzersperren, Kasernen und Nachschubstraßen zum Schutz einer Invasion von Hitler-Deutschland angelegt. Die Bauarbeiten wurden auch nach dem offiziellen Bündniseintritts Italiens unter strengster Geheimhaltung fortgesetzt, im Oktober 1942 jedoch nach wiederholtem Protest des deutschen Reichs eingestellt. Nachdem die Bunker und Sperren seit 1963 dem Verfall preisgegeben waren, hat man sich vor Jahren ihrer angenommen, saniert und zum Teil zugänglich gemacht. Die Gefechtsstände samt Unterkünften sowie die Panzersperre am Plamortboden (2.050 m) hoch über Nauders sind ein beliebtes Ziel für Wanderer und Mountainbiker, die den Hauch der Geschichte hautnah spüren und die tolle Aussicht auf den Reschensee genießen wollen. Auch Teile der Bunkeranlagen in Graun/Südtirol sind mit Führung zugänglich.

 

Uina Schlucht

Sagenhafte Dreiländer-Tour

Das Val d’Uina ist ein kleines Nebental im Unterengadin (CH) und mündet bei Sur En (Sent) in das Inntal. Dieses kleine Dorf ist auch Endpunkt einer empfehlenswerten Wanderung, die am Übergang vom Vinschgau (I) ins Engadin bei Schlinig beginnt. Sie führt über die Sesvennahütte und den Schlinigpass (2.295 m) auf dem aus dem Fels gehauenen Schmugglersteig hinunter zur Alm Unia Dadaint und weiter bis nach Sur En.

Goldseen

Natürliches Gold sehen

Ebenfalls zu empfehlen: die Wanderung zu den Goldseen. Die beiden herrlichen Karseen liegen in einem einsamen Bergkessel, umrahmt von faszinierenden Gesteinsformationen. Der Weg führt durch einen alten Zirbenwald zu einem Aussichtsplatz am Alpboden.

Beschilderung Tiroler Bergwegekonzept - Wandern

Das einheitliche Beschilderungssystem nach Tiroler Bergwegekonzept  führt Wanderer sicher und ohne Umwege dorthin, wo sie möchten.

Wegweiser

Wegweiser sind das Hauptelement der Beschilderung von Wander- und Bergwegen. Um in der Natur einen „Schilderwald“ zu verhindern, wird die Anzahl der Wegweiser so gering wie möglich gehalten. Grundsätzlich sind Wegweiser an jeder wichtigen Kreuzung, Abzweigung bzw. Weggabelung angebracht. Diese Wegweiser sind gelb und enthalten Ziel, Gehzeit sowie Wegnummer. Zusätzlich ist bei mittelschwierigen Wegen ein roter Punkt sowie bei schwierigen Bergwegen ein schwarzer Punkt angebracht.  

 

Standorttafel

Standorttafeln enthalten den Namen sowie die Höhe des Ortes, an dem sich der Wegweiser befindet.

 

Bodenmarkierung

Zwischen den einzelnen Wegweisern befinden sich Bodenmarkierungen die üblicherweise auf Steinen aufgemalt sind. Die Wege sind am Boden oder an Fixpunkten am Wegrand (Felsen, Holzpflöcken etc.) so markiert, dass der Benützer des Weges bei schlechten Sichtverhältnissen oder Schlechtwetter-einbrüchen (dünne Neuschneeauflage) nicht vom Weg abkommt. Die erste Bodenmarkierung befinden sich in Sichtweite zum Wegweiser . Die weiteren Bodenmarkierungen sind dann in Folge so angebracht, dass sie in beiden Richtungen gut sichtbar und im gesamten Wegverlauf einheitlich ausgeführt sind. 

 

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