Tiroler Oberland
 
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Fischen

Am Stillebach, am Inn oder am Grünsee für sportliche Fliegenfischer als auch für passionierte Hobbyfischer ein beliebtes Ziel.

Fischen

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Der Stillebach

Der Stillebach erstreckt sich von der italienischen Grenze bis zur Festung Nauders, wo er in wilden Sprüngen tosend in die Innschlucht stürzt.
Zum Fischereirevier Stillebach gehört auch der wild-romantische Bergbach, der sich von den Goldseen durch das malerische Piengtal windet. Gesamtlänge des Gewässers ist ca. 16 km und bietet sowohl dem sportlichen Fliegenfischer als auch dem passionierten Hobbyfischer zahllose Möglichkeiten, sich dem Angelsport am romantischen Hochgebirgsbach hinzugeben. Der reizvolle Gebirgsbach ist leicht zugänglich, jedoch das Teilstück von der Festung bis zum Inn nur durch Kraxlerei erreichbar. Das Gewässer hat einen guten Bach- und Regenbogenforellenbestand und auch Bachsaiblinge tummeln sich im glasklaren Bergwasser.

Der Inn

Das Fischereirevier am Inn ist ca. 8 km lang, der gleichzeitig Grenzfluss zwischen der Schweiz und Österreich ist, welcher das von gewaltigen Bergklötzen umzingelte Tal sanft durchschneidet. Teilweise erlaubt uns die Grenze den Gebirgsfluss nur einseitig zu befischen, doch die schönen Kehren und prächtigen Gumpen lassen das Fischerherz höher schlagen. Mit Schwellbetrieb muss man rechnen. Der wilde Schergenbach, ca. 4 km als Zufluss, ist noch das Tüpfchen auf dem I(nn). Wer dort das Geschick besitzt und das Glück hat, eine dieser kapitalen Forellen an den Haken zu bekommen, wird die enorme Kampfkraft der Gebirgsfische spüren.
Teilweise sind in diesem Revier die Ufer bis zum Wasser mit Gebüsch und Bäumen bewachsen, aber einen erfahrenen Fischer wird diese Gegebenheit sicher nicht in Verlegenheit bringen. Nicht nur für Fischer sondern auch für Kulturschätzer lohnt sich der Abstieg, denn mit Altfinstermünz erblicken und erahnen wir einen Teil der hiesigen Geschichte.

Grünsee

Der Grünsee

Der Grünsee liegt idyllisch inmitten eines urigen Lärchen- und Fichtenwaldes auf 1.831 m. Er ist ca. 1,5 ha groß und von einem Schilfgürtel umgeben, der den Fischen Schutz und Tarnung bietet. Trotz der Höhe tummeln sich Hechte (kapitalster Fang 18 Pfund), ziehen Karpfen, Schleien und Rotaugen ihre Kreise. Zu erreichen ist der 7 km entfernte See auf einem Forstweg mit dem PKW. Wer Fischen mit einer ausgedehnten Wanderung verbinden will, gelangt über einen Wanderweg, der unvergessliche Blicke ins schweizerische Engadin, in die gewaltige Bergwelt und auf das einzigartige Naturdenkmal „Schwarzer See“ mit seerosengesäumtem Ufer und verspielten Wildenten, bietet. Nicht nur für Petri-Jünger, sondern auch für nichtfischende Begleitung können die Stunden am malerischen See Ausgleich bieten.

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